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Das Jazztrio um den Pianisten Helmut Lörscher mit Bernd Heitzler, bass und Harald Rüschenbaum, drums, arbeitet seit 2001 zusammen in der Absicht, kammermusikalischen Jazz in lebendig dichtem Zusammenspiel zu verwirklichen, überwiegend anhand eigener Kompositionen, in denen auch Elemente der klassischen Musik jazzstilistisch reflektiert werden.
Pianist Lörscher ließ dabei Erfahrungen einfließen, die er im Bachjahr 2000 machte: Da begleitete er die Kabarettisten Matthias Deutschmann und Georg Schramm auf Tournee im Jazztrio mit Dieter Ilg, bass und Matthias Daneck, drums.
In diesem Zusammenhang entstanden die virtuos-parodistische Suite Fahrstuhl zur Gavotte, die spielerische Musette und die Badinerie nach Bachs Finalsatz der Orchestersuite h-moll BWV 1067.
Die vielschichtige Entwicklung des musikalischen Gedankens (Bach: Inventio) innerhalb der Sprache des Jazz und mit dessen Mitteln führte zu weiteren Bearbeitungen Bachscher Themen, ergänzt durch Originalkompositionen und Arrangements bekannter Standards, in denen das Spiel mit polyphonen Satztechniken beleuchtet wird.
Bis 2006 hatte das Programm Zeit zu reifen. Kurz nach Erscheinen Ende 2006 wurde die CD im Online Music Magazin zum besten Jazz- Album des Monats Dezember gekürt. Es folgten mehrere Rundfunkübertragungen (Deutschlandradio, MDR, SWR, SR, BR u.a.) sowie eine Einladung zum Bachfest Leipzig im Juni 2007.
Im Verlauf der deutschlandweiten Live-Auftritte ergab es sich, die obligatorische Zugabe auf besondere Weise zu gestalten: Als Soloimprovisation des Pianisten über ein spontan vom Publikum gegebenes Thema. Mit dieser Art der Improvisationskunst, die Helmut Lörscher bereits in zahlreichen Auftritten mit Matthias Deutschmann präsentierte, schlägt er schließlich eine weitere Brücke zu den Meistern des Barock.
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